“äusserst amüsant, der Wellengang tief.”

“das Ensemble entlässt das glückliche
Publikum nach tosendem Applaus
in die laue Sommernacht”

“die Komik zündet auf allen Ebenen.”

Regina Grüter, Luzerner Zeitung, 13.06.2025

9x stückentwicklungen / projekte / liederabende

  • baden gehen

    “Mit der Nummer zu «Octopus’s Garden» von den Beatles setzt das Ensemble den lustig-heiteren Ton für den Abend. Der Song wird auch die zweite Zugabe sein, bevor das Ensemble das glückliche Publikum nach tosendem Applaus in die laue Sommernacht entlässt.

    (…) Last but not least: Der musikalische Leiter und Multiinstrumentalist Martin Engelbach im Matrosenkostüm, den Regisseur Florian Fiedler mitgebracht hat. Fiedlers Beatles-Liederabend «Das weisse Album» am Schauspiel Frankfurt soll ein grosser Publikumserfolg gewesen sein. Das dürfte mit «baden gehen» nicht anders werden.

    Wortwitz, Slapstick, Bühnenbild (Menas Köferli), Kostüme (Selina Peyer) und nicht zuletzt die Auswahl der Lieder und Songtexte – die Komik zündet auf allen Ebenen.

    Viele witzige und charmante Ideen wurden bestechend umgesetzt. Vor allem aber wird hier lustvoll agiert. Die Lacher kommen ganz natürlich, die Zuschauenden können los-, den Alltag hinter sich lassen und sich für zwei Stunden einer Inszenierung hingeben, die einen Vorgeschmack auf die Ferienzeit gibt. Das musikalische Spektrum reicht von Rock und Pop über Klassik und Jazz bis hin zu Punk und Schlager. Die Lieder geben den Figuren charakterliche Tiefe oder spiegeln ihre Gefühlslage wider. Sie passen zu ihnen. Wie «Anti-Hero» von Taylor Swift oder «Es könnte grad nicht schöner sein» der Chemnitzer Indie-Pop-Band Blond zu Judith: «Ich habe eine gute Zeit / Und genau dann kicken meine Tage rein». Oder «Bicycle Race» zu Nelio, der ein «passionierter Radfahrer» ist.

    Bastian Inglins furiose Interpretation des Queen-Klassikers gehört zu den absoluten Highlights des Abends – die Zahl der Zaungäste vor der zur Reuss hin offenen Rückseite der Bühne war wohl nie grösser.

    Der Bademeister rappt und der hoffnungslos romantische Kassenwart singt ergreifend ein Schubert-Lied. Das Schauspielensemble beweist neben dem komödiantischen unglaubliches musikalisches Talent.

    Die beste Sängerin ist Tini Prüfert, «Strange» von Celeste singt sie schlicht grossartig. Die Liebe (und ihr Scheitern), das grosse Thema von Literatur und Musik, ist auch ein bestimmendes Element in der Dramaturgie (Eva Böhmer).

    Wie auch der Generationenkonflikt. Judith hat ihre eigene Meinung zu Mani Matters «Dene wos guet geit». Und sie liest doch auch Bücher («Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind») und ist nicht nur auf «Tiktak» (Leonora) unterwegs. «Die einen ertrinken im Überfluss / Die anderen im Meer», singt Faber im Song «In Paris brennen Autos». Das ist ihre Musik, ihre Lyrik.

    Für einmal nur Nonsense, einfach nur glänzende Unterhaltung, trifft es dann doch nicht ganz. Hat doch jede gute Komödie einen ernsten Kern.”

    Regina Grüter, Luzerner Zeitung, 13.06,2025

  • Mythen der Freiheit - Theaterkonzert mit Rainer von Vielen

  • Türke sucht das Superdeutschland

    Ist es türkisch, st es deutsch? Man erkennt es nicht immer auf Anhieb. S o tückisch toll verfremdet kommen die Lieder daher. Kein schöner Land, unterlegt mit exotischen Klängen, kriegt neue Qualität. Türkisches klingt seltsam vertraut.
    Özgür Karadeniz, geboren in Ostanatolien, aufgewachsen in Kiel, Schauspieler am Schauspiel Frankfurt. beschert dem Publikum in der schmidtstraße12 einen Liederabend der besonderen Art.
    „Türke sucht das Superdeutschland", wild bezaubernde Reise durch sein Universum. Begleitet von furioser 3-Mann-Band. Folklore, Pop und Heimatlied, kunstvoll ineinander verwebt, verschlungen, irre reizvoll. Angereichert mit Bauchtanz, Witzen und Geschichten. Genesis, Queen, zart, aggressiv, melancholisch, hochpolitisch. Karadeniz bringt das alles perfekt rüber, jede Stimmung. jede Lage. Locker, sympathisch.
    Am Ende sollten alle tanzen. Merkwürdig schön, fremd anheimelnd, gelungen. WERTUNG: SEHR GUT

    BILD Frankfurt, 29.11.2008

  • Salam Shalom We Came to Organize Your Peace - A Tale About German Confusion

  • Das weisse Album

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